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swingerclubs.com
Allgemeines Forum
Die scheinbare Freiheit im Netz
 
23. September 2005, 12:43 Uhr - altfreak

Gestern hat ein Nutzer von swingerclubs.com ein Thread eröffnet in dem er um Informationen über Poppers bad. es wurde mit dem hinweis das Poppers in Deutschland verboten ist sofort von Dirk geschlossen.
Was bedeutet das für Diskussionen bei swingerclub com und im Netz allgemein? Wo sind die Grenzen? Ist es m nicht sinnvoller gerade bei Drogen über sie, und ihre gefahren zu Informieren als sie totzuschweigen? Oder gefärdet man damit das ganze Forum?

Das "DR. Sommer Team" jedenfalls informiert Jugendliche über Poppers,da es eine Realität ist das dieses auch in der Technoszene als Aufputschmittel genutzt wird.

Dürfen wir bei swingerclub com nur noch über Dinge reden die toplegal sind? Was ist dann mit der Rubrik "Parkplatzsex" oder was mit Clubs von denen man weiß das sie keine ordentliche Kozenssion haben, und den immer wieder auftauchenden Threads zu Sex in öffentlichen Saunen ect.

Mir geht es hier nicht um das Thema Poppers, obwohl ich den Fragenden gerne informiert hätte. ( mit allen mir bekannten gefahren )

Mir geht es um die Fragestellung: Gedankenfreiheit im Netz vesus Legalität.

Ich bin mir selber nicht sicher wo man die Grenze ziehen sollte! Einerseits bin ich entschieden für Gedankenfreiheit und "neue Demokratie" im Netz und gegen Zensur, andererseits weiss ich von Foren in denen Phädofiele miteinander diskutieren und sich gegenseitig mehr oder minder bestärken und Beschwichtigungsstrategienen entwickeln. Dabei wird mir ganz anders!

Es wäre schön wenn dirk zunächst in einer Gegenrede seine Beweggründe, die mit sicherheit nicht von der Hand zu weisen sind, darlegen würde, damit wir dann hoffentlich sachlich über dieses Thema reden können.

Gruß Theo
 

Diskussionen über Poppers und ähnliches propagieren dieses Zeugs nur und alle Warnungen davor machen viele nur neugierig. Ich halte die Entscheidung von Dirk für vernünftig. Leute mit Drall in dieser Richtung lassen sich eben nicht von Warnungen irritieren. Das sieht man bei Zigaretten, Extasy und Koks. Außerdem gab es schon mal einen Thread in diesem Forum über Poppers. Die Leute, die Poppers nehmen, stinken erbärmlich aus dem Hals. Wenn das als Abschreckung reicht, dann ist es gut.
 
24. September 2005, 13:39 Uhr - n/a

ich schließe mich in diesem ausnahmefall dem beitrag von eddy vollinhaltlich an. :-(
diskussionen über drogen, pädophile oder tierliebhaber sind - jedenfalls in diesem board - absolut überflüssig.

unabhängig davon unterstütze ich nachdrücklich die gedankenfreiheit auch im netz. dies allerdings unter anderem auf der politischen ebene.

für parkplatzsex scheint mir bereits alles in der straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt zu sein *grins*.

keine macht den drogen!
 

Ich schließe grundsätzlich jeden Thread zum Thema illegale Drogen, der mir hier im Forum begegnet. Ich tue dies aus mehreren Gründen.

1. In diesen Threads geht es früher oder später darum, wo das Zeug eventuell zu beschaffen ist, und damit will ich einfach nichts zu tun haben. Ich kann und will den Moderationsaufwand nicht leisten, in solchen Fällen nur dann einzuschreiten, wenn hier Bezugsquellen genannt werden. Da ist mir das Risiko einfach zu groß.

2. Ich bin auch der Meinung, dass Diskussionen über Drogen in Internetforen wahrscheinlich niemanden davon abhalten werden, es mal auszuprobieren. Ich denke, es wird eher die Neugier als die Abscheu geweckt.

3. Wir bewegen und mit dem Thema Erotik und Sex schon in einer rechtlichen Grauzone. Wenn man sich ansieht, was sich die Politik bei uns alles an unsinnigen Jugendschutzbestimmungen fürs Internet hat einfallen lassen, gehe ich mal davon aus, dass den Damen und Herren Politikern am liebsten wäre, man könnte einfach löschen, was im entferntesten was damit zu tun hat. Da Sex und Erotik aber Themen sind, von denen ich der Meinung bin, dass jeder ein Recht darauf hat, mache ich die Zensurversuche des Staates zähneknirschend ein Stück weit (ab18 Bilder) mit, lasse den Diskussionen hierzu aber freien Lauf. Vor diesem Hintergrund brauchen wir nicht noch ein zweites Thema am Rande der Legalität

Die Gedanken- oder Redefreiheit im Internet wird jedoch von meiner Entscheidung, keine Threads zum Thema Drogen zuzulassen, nicht wirklich berührt. Ich kann nur Entscheidungen für diese eine Webseite treffen. Das Thema von swingerclubs.com ist nunmal nicht Drogen. Das sollte aber niemanden, der das Thema Drogen diskutieren will, davon abhalten, dies an geigneter Stelle zu tun. Wer kein Forum dazu findet, das ihm zusagt, kann jederzeit selbst eins ins Web bringen. Das ist ganz einfach und genau darin liegt die Freiheit des Internets. Jeder kann selbst tätig werden, wenn er das will.

Wenn wir von Zensur sprechen, müssten wir uns auch noch drüber klar werden, was wir damit eigentlich meinen. Für mich stellt Zensur eine staatliche Maßnahme dar, mit der vertuscht werden soll, was nicht gewünscht ist. Aber das wäre ja vielleicht auch mal eine Diskussion wert, was Zensur überhaupt ist.
 

Dirk, weiter so.
 
05. Oktober 2005, 17:10 Uhr - n/a

Hm, über sowas sollte man vielleicht einfach mal ein Infolexikon hier einrichten! Wo der Betreiber es als Pflicht sieht, darüber zu informieren. (Ohne das User ihren Senf dazu abgeben können, sondern lediglich zur Information dient!)
Gefahren, rat und was weiß ich.
Alles was der Aufklärung dient ist im gesetzlich erlaubten Rahmen. Der Handel, bzw. die Konsumierung, das ist eine ganz andere Sache!

Für des Betreibers SEX-LEXIKON: (Zur freien Verfügung, ohne gesetzliches Risiko)
Poppers (Rush, Rave, Hardware)

Eine deutliche Warnung vorweg:

Personen, die an Atemwegserkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Glaukom (eine Augenerkrankung) oder Epilepsie leiden, sollten auf keinen Fall Poppers konsumieren. Selbiges gilt für dem Mischkonsum von Viagra und Poppers, da der Mischkonsum dieser Substanzen zu einem plötzlichen und lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks führen kann.

Personen, die einen niedrigen Blutdruck haben, sollten auf Poppers verzichten - Poppers senkt den Blutdruck zusätzlich.

Was ist Poppers ?

Poppers ist in der Techno-Szene besonders unter den Namen Rush, Rave oder Hardware bekannt
Poppers gehört zu den Schnüffelstoffen
Poppers ist leicht „flüchtig“ wird eingeatmet und nicht getrunken.
"Poppers" enthält die zur Gruppe der Nitrite gehörenden chemischen Substanzen Amylnitrit, Butylnitrit oder Isobutylnitrit.
Poppers fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz!
Der Besitz und Konsum des Wirkstoffs sind nicht strafbar, aber die Weitergabe und der Verkauf
(außer durch Apotheken) stellen einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz dar.
Nitrithaltige Medikamente sind verschreibungspflichtig.

Geschichte:

Poppers gehören zur chemischen Gruppe der Nitrite, die erstmals 1857 synthetisiert wurden
Das in "Poppers" enthaltene Amylnitrit wurde wegen seiner Eigenschaft, die Herzkranzgefäße zu erweitern, in der Medizin kurzzeitig als Mittel zur Behandlung von Angina Pectoris ("Herzkrampf") eingesetzt.

Konsumform:

Poppers gehört zu den Schnüffelstoffen
Poppers ist leicht „flüchtig“ wird eingeatmet und nicht getrunken.
Das Trinken von Poppers bewirkt schwere Verätzungen!!!

Wirkspektrum von Poppers:

Körperliche Wirkungen

Rauscheintritt: sofort bis wenige Sekunden nach dem Einatmen
Wirkungsdauer: ein bis zwei Minuten (schnell eintretender und kurzer Rausch)
Die inhalierten Dämpfe wirken entspannend auf die glatte Muskulatur des Körpers, dadurch soll beispielsweise das Eindringen beim Analverkehr erleichtert werden
Die Dämpfe der geschnüffelten Substanz verdrängen im Organismus den Sauerstoff - wodurch im Körper für kurze Zeit eine sehr geringe Sauerstoffkonzentration herrscht.
Blutdruckabfall und Erhöhung der Herzschlagfrequenz
verringertes Schmerzempfinden
Seelische Wirkungen:

Durch den Konsum von Poppers kann ein Rausch mit Glücksgefühlen entstehen. Der Rausch wird als tiefe Muskelentspannung und Schmerzunempfindlichkeit erlebt und führt zu einer veränderten akustischen sowie visuellen Wahrnehmung.

Akute Risiken:

Der Konsum von Poppers kann vor allem bei KonsumentInnen mit Vorerkrankungen des Herz- und Kreislaufapparates zu Atem- und Herzstillstand führen.

Blutdruck fällt stark und rasch ab, die Herzfrequenz wird erhöht
Werden große Mengen inhaliert, kann es zu schweren Durchblutungsstörungen des Gehirns und dadurch zu Schädigungen von Zellen oder Lähmungserscheinungen kommen.
Kontakt von Poppers mit der Haut, den Schleimhäuten oder Augen kann zu schweren Verätzungen und möglicherweise dauerhaften Schädigungen führen
Poppers nie trinken - dabei besteht Lebensgefahr!!
Kopfschmerzen
Schwindel
Übelkeit
Herzklopfen
Hautrötungen
Hitzewallungen

Langfristige Risiken:

Bei regelmäßigem Konsum von Schnüffelstoffen kann es zu bleibenden Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung sowie zur Verringerung des Reaktionsvermögens kommen.

Lange Konsumphasen können zu Herzrhythmusstörungen, folgenschweren Hirn- und Nervenschädigungen, epileptischen Anfällen, sowie zu Leber- und Nierenfunktionsstörungen führen.

Suchtgefahren:

Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken. Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.:

regelmäßiger und dauerhafter Konsum
sich keine Party ohne Drogen vorstellen zu können
innerlich unruhig zu werden, wenn es keine Drogen gibt
nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Drogen aufhört
sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu konsumieren bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen.
Konsummuster: wichtig ist der Blick auf die Art und die Häufigkeit des Konsums, auf harte oder weiche Konsummuster: Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten i.d.R. als 'weiches Konsummuster'. Dies trifft auf die überwiegende Mehrheit aller jugendlichen Drogenkonsumenten zu. Der Drogenkonsum hat bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben. Der Konsum bleibt in den meisten Fällen eine vorübergehende altersbedingte Erscheinung, die später wieder deutlich in den Hintergrund tritt und entweder ganz verschwindet oder auf Gelegenheitskonsum beschränkt bleibt.
Ein 'hartes Konsummuster' liegt vor, wenn die Substanz dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist. Ein weiteres Merkmal für ein hartes Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher Gebrauch von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen. Die Faustregel - Wenn überhaupt Alkohol- oder Drogenkonsum, dann nur unter günstigen Umständen: wenn es Dir gut geht - und nicht als Problemlösung. Wenn die Umgebung stimmt. Wenn die Leute - von denen mindestens einer nüchtern bleiben sollte - in Ordnung sind.

Mischkonsum:

Durch Mischkonsum mit anderen legalen und illegalen Substanzen steigt das Risiko unkalkulierbarer Rauschzustände. Ebenso erhöht und/oder potenziert sich das Risiko gesundheitlicher Schädigungen.

Poppers und Viagra: der Mischkonsum von Poppers und Viagra birgt die große Gefahr eines plötzlichen und lebensgefährlichen Abfalls des Blutdruck.

Poppers und Medikamente: Personen die Medikamente gegen niedrigen Blutdruck konsumieren oder an Atemwegserkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Glaukom (eine Augenerkrankung) oder Epilepsie leiden, sollten auf keinen Fall Poppers konsumieren.

Wechselwirkungen mit anderen Stoffen:
Potenzierung der Nebenwirkung durch Alkohohl oder andere zentral wirksame Drogen/Medikamente. Alkohol, Opiate oder andere Medikamente erhöhen die Gefahren von Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und Koma.

Safer-use-Informationen:

Risikofreien Konsum gibt es nicht. Wer die teils erheblichen, akuten und langfristigen Risiken in Kauf nimmt, kann sich höchstens mit safer-use-Informationen vertraut machen. Die folgenden allgemeinen Hinweise dienen dem Ziel der Schadensbegrenzung:

Personen, die an Atemwegserkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Glaukom (eine Augenerkrankung) oder Epilepsie leiden, sollten du auf keinen Fall Poppers konsumieren!!!
Das selbe gilt für die Einnahme von Viagra und Poppers, da der Mischkonsum dieser Substanzen zu einem plötzlichen und lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks führen kann.
Poppers wird eingeatmet und nicht getrunken. Das Trinken von Poppers bewirkt schwere Verätzungen!!!
Alkohol, Opiate oder andere Medikamente potenzieren die dämpfenden Wirkungen von Poppers und erhöhen die Gefahren von Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und Koma.
verzichte bei Poppers auf Mischkonsum jeglicher Art, besonders mit ALKOHOL und Opiate
verzichte auf die Anwendung von Poppers, wenn du alleine bist
beim Eintreten starker Nebenwirkungen verzichte auf die weitere Einnahme von Poppers und informiere einen Arzt oder suche eine kompetente Fachkraft (Drogenberater) auf
fahre unter Einfluss von Poppers nicht mit dem Auto. Wenn Ihr Drogen konsumiert besprecht schon vor dem FEIERN, wer nüchtern bleibt und für die Heimfahrt verantwortlich ist.
 

Wenn Ihr Drogen konsumiert besprecht schon vor dem FEIERN, wer nüchtern bleibt und für die Heimfahrt verantwortlich ist.

Das funktioniert doch niemals. Am Schluss fährt nicht der einzig Klare im Kopf, sondern der am wenigsten Benommene. Wenn schon dann lasst das Auto gleich in der Garage!
 
 
 
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