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Was ist der Vorteil an reinen Paareclubs?
 
12. Juni 2007, 16:56 Uhr - LaEnvie

Hallo Ihr Lieben,
wir diskutieren gerade die Vorteile von Paareclubs und es fallen uns nur wenige Argumente ein, deswegen bitte ich Euch um Mithilfe. Unseres Erachtens gibt es 3 Gründe:

1. Man läuft nicht (oder weniger) Gefahr von einzelnen Männern belästigt zu werden
2. Das gehobenere Ambiente in manchen Paareclubs
3. Das Argument "Wir wollen ja nur gucken", also gut für Paare geeignet, die ausschließlich unter sich bleiben wollen.

Seht Ihr das auch so?

LG
Heidi
 

würde auch sagen das es seltener ungepflegte gibt und das der Druck geringer ist, da alle ja noch eine gelegenheit dabei haben.
 
12. Juni 2007, 18:55 Uhr - n/a

Für uns haben die keine Vorteile.

1
Man läuft nicht weniger Gefahr belästigt zu werden, weil die Männer dort nicht weniger penetrant sind, wenn ihre Frau lustlos oder nur zum quaseln mit Bekannten mitgekommen ist.

2
Frau / Paar hat weniger Auswahl an männlichen Mitspielern.

3
Wenn sich immer 4 Leute mögen müssen macht es die Sache nicht leichter.

4
Mädels müssen im Paareclub mit erheblich mehr Anmache durch Frauen rechnen und mit mehr Erwartungen in Richtung Bi von Paaren. Und weil das so ist, kommt man als Frau alleine in alle Paareclubs rein, wenn man lieb fragt am Eingang.

5
Bi Männer laufen im Paareclub Gefahr gesteinigt zu werden.

6
Die großen bekannten Paareclubs sind teuer und legen viel Wert auf Speisen und Getränke. Dafür gehen wir aber nicht in einen Club.

7
Nur gucken ist in den großen Überschussclubs leichter.

8
Paareclubs haben oft ein zusammengluckendes Stammpublikum. Das ist für neue Gäste dann nicht einfach.

Ok doch 2 Vorteile:

1
Da es wenig gute Paareclubs gibt, hat man eine weite Anreise und trifft keine Nachbarn und Kollegen.

2
Man kann dort oft auch übernachten. Das sollte man aber nur tun, wenn es dafür extra Gästezimmer gibt und man nicht auf den Matten schlafen soll.
 

Vielen Dank für Eure Reaktionen, vor allem für die ausführliche von Liebesluder, die ja harsche Kritik an Paareclubs übt.

Leider kenne ich persönlich nur einen, das Fun and Joy, wo es uns sehr gut gefallen hat. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Ute und Kurt Punkt 5 (Bi unter Männern) so eng sehen, wie es in der Maihof-Hausordnung verankert ist. Wolfgang Sander begründet das generelle Verbot von Analverkehr (auch bei Heteros) damit, dass dadurch ja Aids übertragen werden kann. Dafür sind Kondome dort wohl nicht so wichtig. Es ist eine sehr eigene Sichtweise.

Ich lese mich gerade durch das Maihof-Buch und bin über manches stark verwundert, glaube aber, dass es maihof-spezifisch ist und nicht auf alle anderen Paareclubs übertragbar ist. Dort wird z.B. Sex zwischen einem Paar gemeinsam auf einer Spielwiese mit anderen Paaren als "Gruppensex" definiert. Auch eine Definition, die ich so nicht teilen würde.

Aber vielleicht gibt es ja doch mehr gute Gründe, die für Paareclubs sprechen?

P.S.
@Liebesluder
Deine beiden Pro-Argumente sind nicht wirklich welche, denn es gibt auch normale Swingerclubs, die Übernachtungsmöglichkeiten in Gästezimmern anbieten, z.B. das Swing in Hohengandern. Und Nachbarn kann man überall treffen: Eine Bekannte aus OWL traf ihren Gynäkologen im Cats in München ;-)
 

Ein Pro Argument hätte ich noch!
Meine Frau sagt , sie habe ein schlechtes Gewissen mir gegenüber wenn sie mehr Auswahl an potentiellen Sexpartnern habe als ich. Darum geht sie lieber in Paareclubs als in Herrn Ü-clubs
Dies ist zwar eine sehr persönliche sichtweise aber sicher nicht so persönlich , dass wir ein Einzelfall sind.
Liebe Grüße
 
13. Juni 2007, 21:36 Uhr - n/a

Heidi,
Paareclubs sind geeignet fuer Anfaenger und das ist gut so. Es gibt viel "Sehen und Gesehen werden" und das obligatorische bi-Gefummel der Frauen. Beides ist nichts fuer uns und in der Tat ist es wirklich negativ wenn Sie wie in unserem Fall 100% hetero ist. Also was fuer ein Paar positiv ist, mag fuer ein anderes Paar negativ sein.
Und obwohl es sehr schoene Ueberschussclubs gibt, gehoeren Clubs wie die Oase und das Fun & Joy sicherlich nicht zufaellig zu den schoensten Clubs Deutschlands. Der Maihof und dessen Betreiber und Philosophie sind eine Sache fuer sich. Darueber hatten wir uns hier schon einmal geaeussert.
Dass, das " Nur gucken ist in den großen Überschussclubs leichter" sein soll als in Paareclubs, koennen wir nicht erkennen. Im Gegenteil. Und " zusammengluckendes Stammpublikum" gibt es natuerlich nicht weniger in Ueberschussclubs als in Paareclubs. Und uns mangelt es hier sicher nicht an Erfahrungen. Und dann ist der Vergleich zu Ueberschussclubs ohnehin schwierig weil es hier eine ganze Bandbreite von Clubs gibt. Da gibt es die, bei denen auch mal bezahlte Damen anwesend sind weil der Herrenueberschuss voellig unausgewogen ist. Dann gibt es wieder andere, bei denen man meint in einem Paareclub zu sein.
Am liebsten ist uns ein grosszuegiger Club mit gehobenem Ambiente der das beste beider Welten vereinigt. In der Tempeloase (einer der Topclubs in Deutschland) ist beispielsweise Freitags immer Herrenueberschuss jedoch Samstag Paareabend--uebrigens ohne, dass sich die Preise an diesen Tagen wirklich unterscheiden sieht man einmal von dem ueberall ueblichen Preisunterschied Freitag vs. Samstag ab. Uebrigens: Interessant auch, dass der Gigolo Abend in der Oase immer ein voller Erfolg ist. Offensichtlich haben viele Paare in Paareclubs gar kein grundsaetzliches Problem mit maennlichen Mitspielern sondern nur mit dem, was Paar in der Regel in Ueberschussclubs antrifft--jedenfalls die Paare, die wie wir diskriminieren und Wert auf ein attraktives Aeusseres und Gepflegtheit legen statt "Sympathie entscheidet" zu plappern. Dicke und ungepflegte Maenner koennen noch so nett sein, da laeuft bei uns nichts.
Ein Paareclub ist fuer uns dann vorteilhaft, wenn wir uns mit einem anderen, uns bekannten, Paar dort treffen weil wir in dem Fall keine weiteren Mitspieler wuenschen.
 
13. Juni 2007, 23:27 Uhr - n/a

@LaEnvie
Na ja die Ansichten von Wolfgang Sander sind echt krass ^^ aber wenn ich bedenke wie alt der ist und wie alt ich bin, dann kann ich die Diskrepanz zwischen den Ansichten einordnen. Früher war es wahrscheinlich schon Gruppensex, wenn man das Fenster offen gelassen hat im Schlafzimmer. ;-X
Ich glaub der Thread hier wird noch lustig, weil sowohl Paare- als auch ÜClubs so unterschiedlich sind und jeder Abend überall wieder anders verläuft. Gleichzeitig urteilt jeder von uns nach seinen eigenen ganz bestimmten Erfahrungen.
 

Also "nur gucken" ist nach unserer erfahrung in Paareclubs sicher einfacher.

Und auch mal eine Lanze für Wolfgang brechen. Er hat sicher viel für die Swingergemeinde getan. Allein die Interviews im TV und Zeitungen haben viele sicher neugierig gemacht. Man mag seine Ansichten mögen oder nicht, aber ein klares Plus ist, das diese klar auf der Homepage des Maihofs stehen. Nichts nur umschriebenes oder nicht erwähntes. Dank dieser im Design sicher überarbeitungswürdigen aber sonst informativen HP war es der erste Club den wir besuchten. meine Freundin hat sich aufgrund der HP halt dafür entschieden.

Also man mag ihn mögen oder nicht den Maihof, aber man muß zugeben das Wolfgang seine Club klar führt. Und wem es nicht past, der braucht ja halt nicht hinzugehen.

Aufjeden fall ist es uns so lieber als einige Clubs wo auch was von "alles kann, nichts muß" auf der HP steht und dort man bzw. frau dazu gedrängt wird doch was mit den Einzelmännern zu machen. Wie im ehemaligen Rossini, was wohl auch ein Grund dafür ist das dieser Club ehemalig ist.
 
14. Juni 2007, 12:56 Uhr - n/a

@ Igor30
Also wer die HP vom Rossini aufmerksam gelesen hatte, der wusste auch genau was zu erwarten war. An den genauen Wortlaut koennen wir uns nicht mehr erinnern, aber es wurde ziemlich deutlich gesagt was vom weiblichen Teil der Paare erwartet wurde. Wir sind aus diesem Grund auch nie hingegangen.
 

Wir beide können überlegen wie wir wollen, aber mehr als die schon genannten Argumente fallen uns nicht ein...

Mit Ausnahme des Fun and Joy besuchen wir keine Paareclubs. Wir hatten unsere Erfahrungen gemacht und waren enttäuscht. Wir finden, dass in Hü-Clubs wesentlich mehr "Sex in der Luft liegt", als in den Paareclubs. Irgendjemand hatte mal den Vergleich gemacht Paareclub = Streichelzoo auf den Matten. So ist es uns auch vor gekommen. Wozu vermutlich auch der oftmals verlangte Pt 1 : 1 beiträgt. Bei 4 Personen werden so viele Kompromisse geschlossen, dass es schon uninteressant wird.
 
15. Juni 2007, 00:00 Uhr - n/a

Oh Domino das trifft genau den Punkt. Toll geschrieben! Ich gehe dann also morgen in den Streichelzoo mit Freunden hihi

Igor das war von mir in keinster Weise als Angriff auf Wolfgang und sein Lebenswerk gemeint. Er hat viel vollbracht, aber er ist irgendwann einfach stehen geblieben. Vieles an ihm wirkt halt auf mich heute komisch und überholt. Aber der Club lebt und nur das zählt.
 

Da hat sich ja doch noch eine interessante Diskussion entwickelt :-)
Erstmal möchte ich richtig stellen, dass Wolfgang Sander natürlich in vielen Fragen eine Art Wegbereiter war und der Maihof nach wie vor bestimmt ein toller Paareclub ist, sonst hätte er nicht so viele Anhänger. Doch wie bereits gesagt, seine Ansichten sind in manchen Punkten eben nicht mehr zeitgemäß, so z.B. seine Einschätzung von sog. Überschuss-Clubs, die seiner Meinung nach zum größten Teil verkappte Bordelle sind. Wir wehren uns aufs Schärfste gegen solche Unterstellungen! Natürlich gibt es genügend schwarze Schafe, doch alle über einen Kamm zu scheren, ist schlichtweg falsch.

Wenn jemand der Meinung ist, sein Geschäft sei das beste und seine Branche die einzig wahre, dann ist das toll. Doch dann sollte man es nicht nötig haben, sich auf Kosten der Mitbewerber zu profilieren, denn das schwächt die eigene Position.

Das Bild vom "Streichelzoo" gefällt mir besonders gut, d.h. dann im Umkehrsschluss, dass in Swingerclubs, wo auch Solos reindürfen, auch wilde Tiere und besonders seltene Spezies zu besichtigen sind? Lol, manchmal ist das tatsächlich so, aber natürlich auch spannend, wenn die zierliche Gazelle den Elefanten besteigt und der Schimpanse die Löwin umwirbt ;-)

Zurück zum Thema: Eingeschworene Mercedes-Fahrer sind überzeugt von ihrem Stern und werden wohl kaum auf BMW umsteigen. Und ebenso vielfältig wie die Automobil-Branche ist wohl die Landschaft der Swinger- und Paareclubs, einschließlich der Montagsproduktionen.

Danke an alle, die sich so rege beteiligt haben :-))
 
17. Juni 2007, 14:52 Uhr - n/a

Hallo!
Nach all den Beiträgen die wir bisher über Vor.- und Nachteile von Pärchen.- oder Überschußclubs gelesen haben, stellen wir bei uns fest, dass wir vielleicht gar nicht erst den Versuch starten sollten überhaupt in einen Club zu gehen. Aus all den aufgeschriebenen Gedanken hier und in anderen Beiträgen des Forums, scheint die gute Harmonie unter den Gästen oft umzukippen. Wir wissen nicht wonach die Gäste der Clubs ihre Augen und Gedanken ausrichten. Aber ein besonderer Augenmerk ist wohl den einzelnen Männern zugeordnet. Mit zum Teil erheblichen Argwohn! Das lässt schon darauf schließen das es zum Teil sehr unangenehm sein kann sich innerhalb eines Clubs "frei" zu bewegen. Wenn dies dann sogar soweit führen muss, dass Clubeigentümer darüber nachdenken müssen professionelle Frauen zu agagieren um den Überschuß Herr zu werden, ist das traurig und nicht im Sinne des Gedanken! Das es aber ein Teil der Realität ist, dass Clubs auf solche Damen zurückgreifen, zeigt uns der wöchentliche Blick in die gießener Zeitungen und den Express! Die Welt der Swinger scheint nicht so heil zu sein wie wir es gern wissen würden. Es ist schade um jede gute Bemühung die ein Clubbesitzer oder eine Clubbesitzerin anstrebt um Menschen miteinander zu verbinden, wenn die Gäste selber nicht in der Lage sind für sich das Beste aus diesem Guten Angebot zu machen. Echt schade!

Liebe Grüße
 
17. Juni 2007, 15:38 Uhr - n/a

In den allermeisten Clubs gibt es natuerlich keine bezahlten Damen. Es bedarf auch keiner grossen Anstrengung die Spreu vom Weizen zu trennen. In der Regel ist es so, dass die Clubs generell "harmloser" sind als Neueinsteiger sich das vorstellen. Es ist nach unserer Erfahrung eher schwieriger Kontakt zu finden als unter sich zu bleiben. Und natuerlich kann man sich im Club frei bewegen. Wir gehen nun schon seit Jahren in Clubs und sind noch nie belaestigt worden. Probleme mit anderen gab es eher aus Ruecksichtslosigkeit: Handtuecher auf den Spielwiesen liegen lassen, den Einkauf bei Aldi nochmals lautstark auf der Spielwiese ueberdenken, laermend durch die Gaenge laufen, etc. Die Menschen im Club sind weder besser noch schlechter als andere und eben ganz verschieden. Jeder hat andere Beduerfnisse, Vorstellungen und Erwartungen. Jeder bringt etwas anderes mit ein. Es gibt keine "heile Welt" der Swinger. Es gibt auch keine heile Welt beim Irish Pub um die Ecke. Trotzdem gehen wir ganz gern dort ein Bier trinken.
Ein unverbindlicher Besuch in einem guten Club ist sicherlich lehrreicher (und angenehmer) als eine Diskussion hier. Gerade die ersten Besuche--wenn alles noch so schoen neu war--gehoeren zu unseren schoensten Erfahrungen.
Letztlich sei folgendes angemerkt: Menschen scheinen eher bereit zu sein sich zu Wort zu melden, wenn es etwas zu kritisieren gibt. Wenn etwas gut geht, bringt dies selten einen Kommentar hervor. So ist es auch in den zahlreichen Foren. Ein wirkliches Spiegelbild der Realitaet wird man hier wohl nicht finden. Ihr solltet das alles hier nicht wirklich ernst nehmen und eure eigene Erfahrung machen um zu entscheiden was ihr moegt und was nicht.
 
18. Juni 2007, 08:43 Uhr - n/a

Das hat SD Couple mal wieder sehr schön in Worte gefasst.........wie immer;-))
Es gibt diese "schlechten"Clubs,aber ob bezahlte Frauen schlecht sind liegt im Auge des jeweiligen Betrachters.Wenn dieser Weg dem Clubbesitzer als der richtige erscheint dann soll es doch einfach so sein.Wir können uns doch alle unsere Clubs aussuchen!Es zwingt uns doch niemand einen solchen Club aufzusuchen.
Und wenn die toreadoraner in einen Club gehn wollen:Fragt doch einfach vorher im Forum nach,es werden euch sicher gute Clubempfehlungen gegeben.
 

Ich denke mal, dass viele Paare ein reiner Paareclub lieber ist. Es gibt immer wieder Herren, die ein Nein einfach nicht akzeptieren. Teilweise sogar auf recht rabiate Art sich den Paaren, oder vielmehr den weiblichen Parts, aufdrängen.

Zum Thema bezahlte Damen, kann ich nur folgendes sagen:
Clubs, gerade Ü-Clubs müssen Ihre Soloherren zufrieden stellen. Den schließlich tragen diese den Hauptteil des Umsatzes. Ich möchte aber an dieser Stelle keinen Ü-Club was unterstellen.

Fakt ist aber, dass es schwarze Schafe gibt, die durch den Status „CLUB“ viel Geld gegenüber Fiskus bzw. Gewerbesteuer sparen. Es handelt sich oft um versteckte Puffs.

Welchen Besucher gefällt es, wenn er anstelle eines erotischen Abend, diesen auf einer Polizeiwache verbringt?????

Nun zum Thema Maihof und Wolfgang Sander. Ich finde es traurig, dass hier derartige Angriffe gegen Wolfgang bzw. den Maihof geführt werden.

Heidi (LaEnvie),
gerade Du als Betreiberin eines Clubs, solltest dich hier zurückhalten.
Jeder Mensch ist verschieden und hat seine Betrachtungsweise. Leider braucht der deutsche Michel seine „Maulereien“, um glücklich zu werden. Nur weil der Analverkehr im Maihof verboten ist, wird hier eine derartige Hetzkampagne veranstaltet….
Wem das nicht gefällt, soll wegbleiben. Offensichtlich gibt es jedes Wochenende ca. 200 Paare, manchmal mehr, die mit dem Führungsstil des Maihof einverstanden sind.

@ALL
Die Angriffe gegen Wolfgang direkt, sind und bleiben für mich unterste Schublade. Erreicht erstmal sein Alter und bleibt auch noch so fit. Baut erst mal auf, was Wolfgang geschafft und geschaffen hat. Dann, und erst dann, steht Euch eine Kritik, jedoch keine persönliche Beleidigungen, zu.

Noch was zum Nachdenken:
Wolfgang hat bereits letztes Jahr versucht, eine Swinger-Love-Parade ins Leben zu rufen. Ziel ist es, das Swingen gesellschaftsfähig zu machen. Leider war das Interesse minimal. Also mault und hackt weiter auf andere herum, aber greift erst mal an eure Nase und macht es vor allem besser.

LG

JW1969
 

Hi,

DANKE @JW1969

Du sprichst mir aus der Seele.

Das ist doch der Grund warum das Forum hier so "Tot" ist.Nur noch persönliche Anfeindungen Beldeidigungen.

LG

JK
 

Hallo JW1969,
ich denke ich habe in meinem obigen Beitrag sehr deutlich gemacht, woran ich Kritik übe: An der pauschalen Unterstellung, dass fast alle sog. Überschussclubs verkappte Bordelle seien. Egal, wer solch eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen. Zudem weiß ich nicht, an welcher Stelle ich Wolfgang Sander beleidigt haben soll. Es ging an keiner Stelle darum, Paareclubs schlecht zu machen geschweige denn ihnen ihre Existenzberechtigung abzusprechen, weder dem Maihof noch anderen, sondern einfach um die Vorteile von reinen Paareclubs. Zudem haben alle in ihren Beiträgen das Lebenswerk von Wolfgang Sander gewürdigt, von daher verstehe ich nicht wirklich, dass hier noch einmal nachgetreten wird.

Was die Swinger-Loveparade betrifft hatten wir das Thema hier im letzten Jahr schon einmal. Wenn ich eine Idee habe, muss ich sie auch unter die Leute bringen. Ausser in diesem Forum und auf der Homepage vom Maihof habe ich nirgendwo anders davon gelesen. Wenn ICH so etwas KONKRET vorhätte, würde ich alle Swingerclubs und Swingerforen anschreiben, inwieweit sie solch eine Idee mittragen und sich (z.B. mit Motivwagen) beteiligen würden. In dem Kontext würde ich eine breitangelegte Diskussion darüber anstossen, ob Swinger überhaupt ein Interesse daran haben, sich - verglichen mit der Schwulen- und Lesben-Bewegung - zu outen. Ich denke, dass der größte Teil der Swinger hieran ein geringes Interese hat, lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Zu Deinem Beitrag habe ich noch eine konkrete Nachfrage, nämlich zu der Aussage:
"Fakt ist aber, dass es schwarze Schafe gibt, die durch den Status „CLUB“ viel Geld gegenüber Fiskus bzw. Gewerbesteuer sparen. Es handelt sich oft um versteckte Puffs."
Was meinst Du mit dem Status "CLUB"? Ein ordentlich angemeldeter Paare-/Swinger-Club (unabhängig davon ob mit oder ohne Profifrauen) wird in dem Moment, wo ein Gewerbe angemeldet wird, beim Finanzamt registriert und somit steuerpflichtig. Selbst Vereine, die nicht als gemeinnützig anerkannt sind, unterliegen der Steuerpflicht. ME ist das Argument also nicht wirklich eines und mit dem Thema hat es herzlich wenig zu tun.

Letzeres hat nichts damit zu tun, dass es schwarze Schafe gibt. Doch solange es keine einheitlichen gesetztlichen Richtlinien für die Genehmigung von Paare-/Swingerclubs gibt, wird es auch reichlich Grauzonen geben.
 

Ein Kompliment an @LaEnvie für diese Antwort...
 

@LaEnvie
Ich habe Dir ja auch nicht unterstellt, dass Du Wolfgang angegriffen hast.
Es fällt halt auf, wenn man sich die verschiedenen Swinger-Plattformen anschaut, dass eine regelrechte Hetzkampagne gegen den Maihof und gegen Wolfgang persönlich veranstaltet wird (ohne Dir das jetzt zu unterstellen). Auch hier in den Foren gibt es genügend Threads zum Thema Maihof und gerade gegen.

In deinem Thread vom 13.06 schreibst Du ja selber, dass Du denn Maihof nicht kennst (Zitat: Leider kenne ich persönlich nur einen, das Fun and Joy…..) und gerade das Buch am lesen bist. Und wenn dort, wie auch in der Hausordnung, der Analverkehr und auch das Bi unter den Männern untersagt ist, wird Wolfgang seine Gründe dafür haben.

Im Maihof-Buch steht zum Thema Bi (nächster Abschnitt auch das Thema Analverkehr):
ZITAT aus dem Maihof-Buch:
Unsere Gäste sind "normal" veranlagt und mögen Homosexualität unter Männern nicht. Diese Ablehnung hat vielleicht damit zu tun, dass manche von uns Männern latent homosexuell sind, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht sein wollen. Und wenn man etwas nicht mag, sucht man nach rationalen Erklärungen für seine Haltung und findet sie z. B. in der Hygiene. Hinzu kommt allerdings, dass AIDS heute weitgehend das sexuelle Verhalten bestimmt, und jeder weiß, dass das HIV-Virus vor allem durch Analverkehr übertragen wird.

Wir könnten jetzt hier schön über diesen Absatz philosophieren. Aber ich denke, jeder weiß, warum die Ansteckungsgefahr durch Analverkehr am höchsten ist.

Zum Thema versteckte Puffs:
Ich habe geschrieben, dass ich generell den Ü-Clubs nichts unterstellen will.
Ich habe klar und deutlich geschrieben, dass es schwarze Schafe darunter gibt und diese sind eben nicht „ordentlich“ angemeldet. Man liest mittlerweile viel über Clubschließungen und Razzien. Im letzten Jahr wurden im Saarland einige sogenannte Clubs wegen Zwangsprostitution geschlossen. Clubs werden nun mal anderster besteuert, als Puffs. Auch in der Gastronomie bilden sich immer mehr „Privat-Clubs“, die eigentlich nicht weiter als normale Gaststätten sind, nur mit dem Vorteil der Steuerersparnis eines Clubs.

Dass sich rechtlich einiges ändern und angepasst werden muss, ist klar und in dem Punkt gebe ich Dir voll und ganz recht geben.

Zum Thema Swinger-Love-Parade kann ich nur sagen, was ich lese. In wie weit einzelne Clubs angeschrieben wurden, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es sehr aufwendig und kostenintensiv ist, jeden Club einzeln anzuschreiben.
Ich würde auch eher über Foren gehen. Die meisten Clubs sind dort selber vertreten. Gelesen haben das wohl alle. Es wurde auch der Wunsch nach Anregungen geäußert. Leider stagniert das Thema. Vielleicht ist ist die Swingergemeinde auch einfach noch nicht so weit.

Ich stelle eins nur fest, ob jetzt hier oder in anderen Swingerforen. Die sogenannte Toleranz der Swinger ist für den Ar…., die eigentliche Philosophie des Swingens ist längst vergessen. Heute heißt es nur noch:
1. echte Swinger, welche den Partnertausch mit Geschlechtsverkehr ausüben;
2. „falsche“ Swinger, die nicht zu 1. gehören (Sorry für den Ausdruck „falsch“, ist meine eigene Interpretation aus den von mir gelesene Beiträgen)
Das dazwischen wird ja nicht gewertet, da viele „Neu“-Swinger ja selber noch nicht wissen, wie weit sie gehen wollen. Gerade dieser Punkt ärgert mich maßlos, da es jede Menge „echter“ Swinger gibt, die das nicht tolerieren oder tolerieren können.

LG und Happy Swing

JW1969
 

@ jw1969

Der Titel dieses Threads heißt: "WAS IST DER VORTEIL AN REINEN PAARECLUBS" und nicht "Pro Maihof". Vielleicht solltest du zu diesem Thema zurückkehren oder einen eigenen Thread eröffnen zum Thema "Vorteile des Maihof". Dann können sich alle Maihofanhänger austoben und auf die genannten Vorteile wäre ich auch einmal gespannt.


Zitat:


"Im letzten Jahr wurden im Saarland einige sogenannte Clubs wegen Zwangsprostitution geschlossen. "

Das ist eine schwerwiegende Behauptung. Aber da du ja anscheinend "Insiderwissen" hast, kannst du sicher auch die Namen der Clubs nennen. Soweit wir wissen sind nämlich noch alle Swingerclubs vom letzten Jahr in diesem Jahr im Saarland auch noch vorhanden und von "FKK-Clubs" kann hier wohl nicht die Rede sein.
 

@Domino

//Der Titel dieses Threads heißt: "WAS IST DER VORTEIL AN REINEN PAARECLUBS" und nicht "Pro Maihof". //

er heißt aber auch nicht "Contra Maihof".

Hat sich aber sehr schnell dazu entwickelt.

LG

JK
 

Lassen wir mal den Maihof aussen vor, ich habe zwei Anmerkungen zu den Ausführungen von jw1969:

1. Stichwort Swinger-Loveparade: Um alle Clubs anzuschreiben, braucht es nur ein paar Mausklicks, denn sie haben nahezu alle einen E-mail-Account, ist also nicht wirklich teuer.

2. Stichwort "schwarze Schafe": Lasst uns hier bitte mal ganz sauber argumentieren.
Vorab: Für uns liegt der Unterschied zwischen einem Swingerclub und einem Bordell darin, dass in einem S-Club die Betreiber lediglich den Rahmen zur Verfügung stellen, in dem ihre Gäste sich miteinander vergnügen, während im Bordell der Betreiber dafür sorgt, dass Angestellte die Kunden bedienen. In den Clubs, die wir langläufig als "schwarze Schafe" bezeichnen, wird von Betreiberseite meist einzelnen Frauen oder Paaren ein sog. "Stichgeld" bezahlt, es handelt sich also im weitesten Sinne auch um Prostitution. Ob nun jemand einen echten Swingerclub betreibt oder einen Swinger-Puff wird man meist erst erkennen, wenn man persönlich dort war. Wer was bevorzugt, ist eine Frage der persönlichen Vorlieben, doch mit der Rechtsform eines Gewerbes hat das nichts zu tun.
Denn woher willst Du wissen, welcher Club ob und wie angemeldet ist, ob jemand ein Gewerbe (mit Gaststättenkonzession) angemeldet hat, eine GbR, oder einen Verein? Am besten raus sind wohl Vereine, denn da interessiert sich behördlicherseits kaum jemand dafür, was in den Vereinsräumen geschieht.

Was nun die Besteuerung betrifft, zahlen Unternehmen unabhängig davon, ob es sich um ein Bordell oder einen Swingerclub handelt, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, bei einem Bordell ggf. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und ggf. Abgaben für Mitarbeiter. Selbst Vereine, die nicht den Status "gemeinnützig" haben, sind in bestimmten Rahmen steuerpflichtig.

Eine besondere Besteuerungsart für Bordelle könnte lediglich die sog. "Vergnügunggsteuer" sein, doch sie trifft nur in eingeschränktem Sinne laut jeweiliger kommunaler Vorschrift (Vergnügunggsteuersatzung) für Betriebe zu, in denen im weitestgehenden Sinne "Sex" angeboten wird. So hat z.B. die Stadt Köln nach Aufhebung der Sittenwidrigkeit der Prostitution (das Prostitutionsgesetz ist zum 1.1.2001 in Kraft getreten) eine Art "Sexsteuer" erlassen, die u.a. für Bordelle, Saunaclubs und Swingerclubs gilt . In diesem Fall wird also noch nicht einmal differenziert ob es ein Puff oder ein Swingerclub ist!
Bisher sind die Städte, die solche zusätzlichen Steuern erheben, in der Minderheit, aber wenn, dann wird es richtig teuer, so z.B. in Gelsenkirchen, wo der Betreiber pro Veranstaltungstag pro angefangene 10 Qudratmeter Fläche 5,60 Euro bezahlen darf, egal ob Puff oder Swingerclub.

Was nun "Zwangsprostitution" (jemanden gegen seinen Willen zur Prostitution zwingen, laut StGB in einem Bordell "in persönlicher oder wirtschaftlicher Abhängigkeit" halten) betrifft, ist das ganz klar nicht nur eine Ordnungswidrigkeit oder ggf. eine Art Steuerhinterziehung sondern ein Straftatbestand! Und dieser hat nun wirklich nichts mit der RECHTSFORM eines Bordells oder Clubs zu tun.


Sorry, wenn ich so korinthenkackerisch wirke, doch als Ex-Politikerin lege ich Wert auf Genauigkeit und weniger darauf, die Lufthoheit über den Stammtischen zu erorbern. Wer gegen die Verquickung von Swingen und Prostitution protestieren möge, der sollte das dringend tun, z.B. bei der Stadt Köln, die alle in einen Topf schmeissen. Doch wo bitteschön ist die Lobby der Swinger? Damit wären wir wieder bei der Swinger-Loveparade ein, nämlich meine Forderung nach einer Diskussion darüber, ob Swinger bereit seien sich zu outen.

So, wer nun bis hierher gelesen hat, dem gratuliere ich :-) Und wer sich noch genauer informieren möge, dem sei z.B. die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend publizierte Untersuchung zu den „Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes“ empfohlen: http://www.bmfsfj.de/doku/prostitutionsgesetz/index.html

All denjenigen, die meinen diese Diskussion ufert aus: Recht habt Ihr! Die wenigsten Swinger interessieren sich für den rechtlichen Rahmen von Clubs, müssen sie auch nicht. Doch viele Anfänger interessieren sich dafür, welche Vorteile ihnen ein Paareclub bietet gegenüber einem Swingerclub für Paare und Solos, darum ging es mir in diesem thread! Aber nichts destotrotz kläre ich natürlich auch immer gerne wieder über Nebenkriegsschauplätze auf ;-)
 

So macher, nur Politiker?, macht "keine Angaben". Nur weiter so offen sein, wie unsere Politiker.
 

Meinst Du mein Profil? Was interessiert Dich denn mehr, ob ich auf anal passiv oder aktiv stehe oder lieber peitsche als gepeitscht zu werden? Wenn das Dein einziger Kommentar zu diesem Thema ist, dann ist das .... mh, was ist die Steigerungsform von "mager"?
 
29. Juni 2007, 07:30 Uhr - n/a

Fast niemand dürfte offener sein als LaEnvie,schliesslich wissen wir alle wer sie ist,naja fast alle.........
 
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