08. September 2009, 20:31 Uhr - n/a
Gleicher Preis für alle ist Blödsinn, es gibt sogar Discotheken in denen Frauen freien Eintritt haben. Weil in Discos eben nicht nur getanzt, sondern auch gebaggert wird, insofern ist der Betreiber an einem ausgeglichenem Geschlechterverhältnis interessiert.
Genauso ist es in PCs, an Frauen und Paaren mangelt es und Solomänner gibt es reichlich. Von daher sind unterschiedliche Preise absolut gerechtfertigt.
Natürlich stellen inaktive Paare, die nichts mit Solos oder überhaupt nichts machen, womöglich sogar den ganzen Abend nur an der Theke rumhängen, für den Betreiber in großes Problem dar. Also wie soll man sich als Club-Betreiber verhalten? Auf die Paare zugehen und sie zu gewissen Handlungen auffordern? Das wäre ungefähr so, als wenn man in einer Disco, Gäste auf die Tanzfläche zwingt. Zwang mag kein Gast. Wenn man so anfängt, kann man den Laden gleich dicht machen.
Vielleicht sollte man einfach mal über ein leistungsgerechtes Preismodell nachdenken? Womit machen große Discotheken mit Lasershow, mit allem Pipapo und riesigen Betriebskosten ihr Geld? Doch nicht mit 10 Euro Eintritt, sondern mit dem Verzehr.
Soweit ich informiert bin, ist in den meisten SCs all inclusive. Warum eigentlich? In exklusiven Locations (4-Sterne-Hotel oder Nobeldisco) habe ich schon mal 5 Euro für ein Bier oder 8 Euro für einen Sekt bezahlt. Jedes Schwimmbad vermietet Handtücher. Hat schon mal jemand versucht ohne Krawatte in ein Spielcasino zu gehen? Geht nicht, aber sie werden dort verkauft. Warum sollten SC-Spontanbesuchern nicht Boxershort und Schuhwerk für den Herrn und HighHeels und durchsichtiger Body für die Dame verkauft werden? Damit wäre dann auch endlich die unselige Schiesser-Feinripp-Diskussion beendet. Was ist mit den begehrten abschließbaren Zimmern? Könnte man dafür nicht 10,- Euro nehmen? Was sollen eigentlich die riesen Buffets? Ich möchte nicht wissen was das alles kostet und wieviel davon weggeworfen wird. Schwere Speisen machen doch ohnehin müde und träge. In größeren Clubs könnte man über eine angeschlossene Gastronomie nachdenken. Wenn ein Gast der Meinung ist, seine sexuelle Leistungsfähigkeit durch ein 500 g T-Bone-Steak steigern zu können, dann aber doch bitte für 24,- Euro.
Technisch wäre die Angelegenheit kein Problem. In manchen Schwimmbädern, wo man ebenfalls wenig an hat, gibt es Armbänder mit Chip, in dem die Kosten elektronisch eingebucht werden. Bezahlt wird am Ausgang.
OK., das sind halt ein paar Gedanken, die vielleicht die ewige Schnorrer-Diskussion beenden könnte.
Grüße
Jens