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Pleiteregionen Deutschlands und soziale Gerechtigkeit
 
13. April 2006, 17:55 Uhr - bielewelt

Im Kontext um die Finanzierung der Infrastruktur-Ausbaumaßnahmen hat mich yangban3 im Thread http://www.swingerclubs.com/swingerforum.php/thread/9653/5?SID=443e6c204364ab58
auf der 6. Seite zu folgenden Äußerungen angeregt. Ich danke ihm herzlichst dafür und hoffe, eine differenzierte Diskussion anzuregen, die unüblicherweise frei von böswilligen Äußerungen bleibt.

Man beachte bitte den zwischenzeitig aufkommenden hypothetischen Realismus, den man wohl kaum als Böswilligkeit, sondern vielmehr als Ehrlichkeit(ich glaube das kommt von Ehre)einer an und für sich Staatstragenden und Mitmenschen achtenden Person ansehen könnte:

Die Infrastrukturmaßnahmen waren wegen der WM NICHT unerlässlich! Es wäre lediglich nicht zu einem solchen, wie von dir beschriebenen Bedeutungsüberschuß von München für die WM gekommen. Die Frage ist, ob der in irgend einer Weise - stringent nachvollziehbar - zu rechtfertigen wäre.

Zum Thema Boomtown München kann ich ergänzen, daß München diesen Status definitiv auch deswegen erreicht hat, weil die dauerhafte Regierung einer Partei ( Scheiß-egal welcher) auf Landesebene Aktionismus unterbindet und dies vermutlich auch die nächsten 50 Jahre tun wird.
Übrigens würde ich auch gerne das Ruhrgebiet als Boomgebiet ansehen, nur fällt es mir als Laie schwer, die Effekte, die der Strukturwandel bedingt hat, nachdem der Pott lange Zeit Motor war, herauszuberechnen. Das könnte in eine "Was wäre, wenn" Debatte abgleiten.
Wenn ich solche Äußerungen, wie etwa, daß Gelder besser in "Boomregionen investiert werden sollten, als in ´Pleiteregionen´", im halb-öffentlichen Raum, etwa einem Swingerclub, in einer Diskussion hören würde, könnte ich mir durchaus gut vorstellen, ein Glas gesättigte Kochsalzlösung herunterzustürzen und der zuvor artikulierenden Person die Effekte meines Handelns als Folge ihren Redens nahe zu bringen.

Alternativ könnte man ja unter Wahrung von Art. 11 GG sämtlichen Bewohnern der "Pleiteregionen" mit Begründung in der Tatsache, daß sämtlichen Bundesbürger vergleichbare Lebensbedingungen zur Verfügung gestellt werden sollten, einen Zuzug nacu Bayern oder in andere Boom-Gebiete ermöglichen. Dann wäre deine Aussage auch politisch korrekt und vertretbar.
 
13. April 2006, 20:51 Uhr - n/a

Und was hat das nun mit einem swingerforum zu tun? bin ich hier im falschen film???
 

Hallo Esuse, du bist im falschen Film! Folgendes habe ich gefunden, auf daß du den richtigen Film erwischen magst:
"Hier könnt ihr zu allen Themen schreiben, die euch interessieren und nichts mit Swingen oder sonstwie mit Erotik zu tun haben."
Ette steht bei mir auf meinem Rechner unter "Allgemeines Forum" und ist tatsächlich nicht direkt mit Swingen in Verbindung zu bringen, es sei denn, man kann nachweisen, daß Bewohner von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nicht so prüde wie wir Rest-Bundesländler wären.
MfG
 
13. April 2006, 22:27 Uhr - n/a

Danke für die "aufklärung" ;-))

Dann werde ich ab jetzt einen bogen um diesen bereich machen. Mir reicht das ganze tralala um den fußball schon im normalen leben (am besten auswandern bis alles vorbei ist). Das brauch ich dann nicht auch noch hier im forum.
 
14. April 2006, 07:55 Uhr - n/a

@bielewelt

ich gratuliere dir vorab zur eröffnung dieses threads. zeigst du doch, dass swinger sich nicht notwendigerweise AUSSCHLIESSLICH mit ihrer schwanzregion (und den sich dahinter befindlichen triebstrukturen) befassen müssen. vielmehr wird offenbar, dass swinger einen horizont haben können, der über die schwanz- oder tittenspitze hinausgeht und sogar regionalpolitik einschließlich notwendiger oder überflüssiger infrastrukturmaßnahmen einschließen kann.

wahrscheinlich werden wir festellen, dass durchaus auch immer mal wieder ein bezug zu unserer swingerexistenz hergestellt werden kann. nicht ohne grund dürfte es nämlich in den "boomregionen" bayern, baden-württemberg und hessen mehr swingerclubs geben (im verhältnis zur bevölkerungsanzahl) als im saarland, in bremen oder im osten, oder in der bayerischen oberpfalz, um auch eine "pleiteregion" in bayern zu benennen.
 

@yangban3

für den 1. Absatz: applause!

für den 2. Absatz .... da sieht man wieder mal, daß Du viel Lokalpatriotismus bzw. Kirchturmdenken mit Dir herumschleppst! Denke immer daran: Halbwissen ist gefährlich! Die größte Dichte an Swingerclubs im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es bei Cloppenburg, das ist irgendwo zwischen Osnabrück und Bremen. Das ist der Abschnitt der A1, wo man nachts keine Panne haben möchte oder sollte!

Jedenfalls gibt es dort seit Jahren den Treff 53. Das Eshasati wurde durch die Zuckerdose im gleichen Gebäude ersetzt. Seit einem Jahr quält sich Haus Sandersfeld da rum. Außerdem haben wir noch das Frivolloges und das Waldhaus (die drei Bremer Clubs nicht mitgerechnet). Wohnen tut in der Gegend so gut wie niemand!

@ Esuse

... sorry, irgenwie kann man es in der Clubszene niemandem recht machen! Wenn Männer (besonders Singlemänner) in Clubs an der Bar nur von f..., f..., f..., reden, heißt es : "Mein Gott, wie furchtbar, überhaupt kein Niveau (manche schreiben auch Niwo .)) ... und der will hier né Frau abkriegen! Andersrum ist es dann auch nicht recht. Wie hättet Ihr es denn gerne?

@ bielewelt

... so ganz habe ich Deinen Beitrag nicht verstanden. Wenn es um Gelder besser in "Boomregionen investiert werden sollten, als in ´Pleiteregionen´", bewege Dich doch mal auf den Autobahnen in den NBL zwischen Berlin um Leipzig, irgendwo mitten in der Pampa. Ich sage da nur "freie Fahr für freie Bürger", dies auf funkelnagelneuen dreispurigen Autobahnen!

CU
der Eddie!
 
 
 
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